Milky Way meets Lightpainting

Samstag hat es eeeendlich spontan geklappt; die langersehnte Nightsession im Hahnenmoor konnte starten. Ein ziemlich klarer Nachthimmel versprach ja einiges. Zudem gab es kein störendes Mondlicht.

Kleine Story nebenbei; die GoPro sollte natürlich auch wieder fleißig mitfilmen, bekam dann aber irgendwann eine Taschenlampe zu sehen. Zwei Jäger waren ebenfalls zu später Stunde unterwegs und haben nach ihrem unbeabsichtigten Lightpainting dann leider die Kamera verstellt.


Die Session hat sich dennoch gelohnt. Wenngleich sich die Lichtverschmutzung selbst im Emsland doch deutlich bemerkbar macht. „Grün“ auf der LightPollutionMap ist für die Milchstraßen/Astro-Fotografie noch ziemlich grenzwertig. Tiefschwarze Nacht sieht nach 13-15sek Belichtung nämlich deutlich anders aus.

Nach einigen Stunden mit Lightroom (dafür reicht Pixelmator dann definitiv nicht mehr aus) am gestrigen Sonntag und der Verzweiflung an Presets (Voreinstellungen für die Entwicklung – totaler Quatsch in meinen Augen, jedes Foto braucht seine eigene Anpassung), habe ich dann doch zwei ziemlich beeindruckende „Panorama-Werke“ ausgearbeitet. Die Bilder sehen in Originalauflösung noch besser aus, die Datenmenge möchte ich aber nicht allen zumuten. Ein Glasfaser-Anschluss ist leider immer noch vielerorts Mangelware!

Lightpainting 2020-08-15

Gestern wurde mal was Neues probiert.

„Dank“ bewölktem Sommer 2020 waren leider keine Sterne für eine ursprünglich geplante Nightsession in Sicht, sodass kurzfristig die LEDlenser „ZOLAQ“-Ausrüstung (LED Taschenlampe T7M mit rotem Signalaufsatz) zum Einsatz kam.

Für den ersten spontanen Versuch inkl Nachbearbeitung (RAW Entwicklung mit Lightroom & 2 Ebenen in Photoshop) bin ich ganz zufrieden.